Prozessmanagement

Die klassische Systemanalyse dient als Grundlage, um Prozesse darzustellen. Ziel ist, Strukturen und Abläufe an neue Rahmenbedingungen anzupassen, die Qualität von Prozessen und Produkten zu steigern, die Prozessdauer zu verkürzen und den Ressourceneinsatz zu optimieren. 

Damit ein Unternehmen effektiv und produktiv agieren kann, müssen zunächst zahlreiche, miteinander verknüpfte Tätigkeiten erkannt werden. Wir bezeichnen dieses Erkennen von Prozessen, deren Wechselwirkungen sowie deren Steuerung und Leitung als „prozessorientierten Ansatz“. Im Rahmen dieser Prozessanalyse von aktuell genutzten Produkten und gelebten oder vorgegebenen Prozessen werden einzelne Tätigkeiten gedanklich isoliert und modellhaft abgebildet. Die zusätzliche Unterscheidung von Haupt- und Schlüsselprozessen, Steuerungs- und Führungsprozessen sowie Unterstützungsprozessen dient dem besseren Verständnis und der klaren Detaillierung.

Aber nicht nur der einzelne Prozess, sondern auch die Organisation unterliegt einer Dynamik, die im Rahmen der Prozessdefinition deutlich wird. Der umsichtige Umgang bei der Modellierung der Prozesse bedarf des Feingefühls und Sachverstandes von Spezialisten. Sie sichern eine hohe Akzeptanz der Ergebnisse.

Das Know-how und die langjährigen Erfahrungen unserer Experten werden Ihnen helfen, die richtige Entscheidung über Detaillierungsgrad und Vorgehensweise zu treffen. Eine Mischung aus pragmatischer Herangehensweise und höherer Detaillierung in Teilbereichen ist oftmals der bevorzugte Weg. Die Ergebnisse der Prozessanalyse gleichen wir im nächsten Schritt mit dem Qualitätsmanagement ab. Egal ob innerbetrieblich definiert oder durch Normen vorgegeben: Diese Vorgehensweise bringt wichtige Ergebnisse für eine möglicherweise notwendige Adaption der Prozesse im Hinblick auf das definierte Ziel. Welche Kriterien für die Anpassung zu priorisieren sind, legt das Unternehmen im Vorfeld fest. Unsere Erfahrung zeigt: Nur in wenigen Einzelfällen wird die Optimierung aller Bereiche vollständig gelingen.

Je nach bereits gegebenen Erkenntnissen und Zielvorgaben können bei der Modellierung zukünftiger Prozesse auch alternative Modelle mit unterschiedlichem Fokus, beispielsweise auf Durchlaufzeit oder Qualität, ausgearbeitet werden. Sobald deren Auswirkungen dargestellt sind, kann man sich für ein bestimmtes Modell entscheiden. 

Sowohl bei der Modellierung als auch bei der Entscheidung sind neben den erwähnten betriebsinternen Regelungen (z.B. Qualitätsmanagement) auch externe Rahmenbedingungen (z.B. Gesetze, Normen) relevant. Eine saubere Dokumentation gestattet Unternehmen, Prozesse auch später noch zu optimieren und zu verbessern.

Systemanalyse und das daraus resultierende Prozessmanagement sind naturgemäß eng mit dem Projektmanagement verbunden. Unsere Spezialisten unterstützen Sie bei der Auswahl der Methodik und bei der Aufbereitung der Ergebnisse. Selbstverständlich in intensiver Abstimmung mit allen Prozessbeteiligten sowie mit den davon abweichenden organisatorischen Hierarchien und mit externen Einflüssen.