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Employer Branding

Praxissemesterbericht 2019

Hallo, mein Name ist Philipp Dehner und ich habe mein Praxissemster 2019 bei der OctoCon AG absolviert.

Das erste Mal von OctoCon gehört, hatte ich auf der Karrierebörse an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Ich recherchierte danach ein wenig und ziemlich schnell war mein Interesse für das Unternehmen geweckt, da OctoCon einen sehr kompetenten Eindruck macht und ich die Branche sehr ansprechend finde. Die Website der Firma war im Vergleich zu anderen sehr modern und einfach zu bedienen. Sie bestätigte mir vorab schon einen sehr coolen und interessanten Eindruck. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, bekam ich recht schnell eine Antwort und eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Entschieden habe ich mich für OctoCon zuerst aufgrund der Aufgabenstellung. Ziel meines Praxissemesters war es, ein Add-on Modul für Microsoft Dynamics Business Central zu entwickeln. Nach meinem Bewerbungsgespräch war ich mir sicher, dass ich hier nicht nur blöd rumsitzen würde. Ich durfte hier selbstständig etwas erarbeiten, was die Zeit meines Praxissemesters mit Sicherheit lohnenswerter machte.

Ein weiterer Punkt war, dass das Bewerbungsgespräch in einer sehr angenehmen Atmosphäre und auf Augenhöhe verlief. Ich hatte nicht den Eindruck verhört zu werden. Das Gespräch war sehr umgänglich, eher wie eine nette Unterhaltung. Wir unterhielten uns über das Unternehmen, das Studium, Hobbies sowie meine vorgesehenen Tätigkeiten während des Praxissemesters. Im Vergleich zu anderen Vorstellungsgesprächen wusste ich danach woran ich bin. Ich konnte abschätzen wie meine Aufgaben sein werden und hatte eine gute Vorstellung vom Unternehmen. Nach dem Gespräch war ich mir sicher, meine Wunschpraktikumsstelle gefunden zu haben.

Die OctoCon AG ist ein kleines familiäres Unternehmen, welches aktuell jedoch stark am Wachsen ist. Für mich war das sehr praktisch, da ich mich am Anfang schnell zurechtfand und ich von meinen Kollegen sofort gut aufgenommen wurde.  Mein Praxissemester bei OctoCon begann folgendermaßen: Ich wurde sehr herzlich begrüßt, wurde im Büro herumgeführt und bekam schnellstmöglich einen Kaffee in die Hand gedrückt, wodurch ich mich direkt sehr wohl fühlte. In den ersten Wochen wurde ich an das ERP-System MS Dynamics herangeführt und bekam Details zu meinem Projekt. Da ich reiner BWL’er bin, tat ich mich anfangs mit den technischen Themen sehr schwer. Meine Kollegen halfen mir hier jedoch immer weiter, was mein Verständnis für die technischen Sachverhalte zusätzlich steigerte. Meine Hauptaufgaben waren Recherche, Konzeption der App und das Schreiben des technischen Designs. Als das technische Design fertig war, wurde es an eine Firma namens Adacta weitergeleitet, welche die Programmierung der App übernahm.

Während der Zeit des Programmierens arbeitete ich mit externen Programmierern zusammen und testete zu guter Letzt die fertiggestellte App. Bei Fragen konnte ich mich immer auf meinen Kollegen verlassen. Ich hatte verschiedene Anlaufstellen für verschiedene Arten von Problemen und wenn ich Hilfe benötigte, nahmen sich meinen Kollegen Zeit für mich.

Meine Fortschritte teilte ich regelmäßig meinem Chef Frank mit. Ich schätzte die Zusammenarbeit mit ihm wirklich sehr. Trotz seines vollen Terminkalenders arbeitete ich häufig mit ihm zusammen. Er kontrollierte meine Arbeitsweise nicht, schenkte mir Vertrauen und ließ mich eigenständig arbeiten. Gab es Meinungsverschiedenheiten, konnte ich offen mit ihm diskutieren und meine Meinung wurde akzeptiert. War ich auf dem Holzweg, bekam ich meistens konstruktive Kritik, welche mir half, meine Vorgehensweise zu überdenken. Was mir besonders gefallen hat, war die Eigenständigkeit in meinem Projekt, da ich selbst an Problemlösungen arbeiten durfte, was meine Arbeitsweise innerhalb kürzester Zeit stark verbessert hat. Hatte ich mal mehr Zeit übrig, konnte ich an diversen Aktivitäten meiner Kollegen teilnehmen. So war ich beispielsweise bei Tests, Releases, Schreiben der Releasenotes oder der Konzeption eines Einkaufsmoduls für einen unserer Kunden beteiligt.

Im Allgemeinen fühlte ich mich sehr wohl in der familiären Atmosphäre bei OctoCon. Vor allem ist der Umgang zwischen Kollegen hier optimal. Es kann gut vorkommen, dass alle Mitarbeiter inklusive unseres Chefs mal ein wenig zusammen im Aufenthaltsraum abhängen und rumalbern, danach aber wieder ernsthaft ihrer Arbeit nachgehen. Dies wirkt sich auf eine sehr positive Art und Weise auf das Arbeitsklima aus. Jeder kümmert sich verantwortungsvoll um seine Aufgaben, aber der Spaß kommt dabei definitiv nicht zu kurz. Treten Fragen oder Probleme auf, nimmt man sich für jeden Zeit und man hilft sich gegenseitig weiter. In meinen früheren Unternehmen waren meine Kollegen darauf fokussiert, hauptsächlich ihre Arbeit zu erledigen, bei OctoCon versucht man jedoch als Team weiterzukommen.  Zusätzlich merkt man durch die flachen Hierarchien, dass man sich hier gegenseitig respektiert und dadurch fühlt man sich (sogar als Praktikant) sehr ernst genommen. 

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass mein Praxissemester bei der OctoCon AG eine sehr positive Erfahrung war. Ich habe einen guten Einblick in ein tolles Unternehmen und die hinzugehörige Branche erhalten. Am Ende meines Praxissemesters konnte ich ein fertigentwickeltes Add-on Modul testen, was zu Beginn meiner Zeit hier lediglich eine Idee war. Ich konnte viel lernen, durfte viele neue Erfahrungen machen und hatte während meiner Zeit hier verdammt viel Spaß. Zu guter Letzt kann ich noch sagen, dass ich viele nette Leute kennenlernen durfte und ich glücklich darüber bin, ein Teil dieses Teams geworden zu sein. Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung.